Matthias KrügerKomponist

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Nächstes Konzert

01.12.2021, 22 Uhr | Vorstellung der CD in der Sendung "musica nova" @ Freies Radio Stuttgart (D, Radio) >>STREAM
le vide à perdre [ ensemble ascolta ]
Wie ein Stück Fett (Redux) [ ensemble BRuCH ]
Bellygoat Boom _UA [ WDR Sinfonieorchester, Leitung: Elena Schwarz ]
Sweep over me them dusty bristles [ Ensemble Inverspace ]

Weitere News

Dates

2021

11.12.2021, 21 Uhr | Nuova Consonanza Festival @ Ex Mattataio di Roma, Rom (I) >>DETAILS
Wie ein Stück Fett (Redux) _ital. EA [ ensemble BRuCH ]
10.12.2021, 20 Uhr | Elisabeth Schneider Stiftung, Freiburg im Breisgau (D)
Hier war Blau, hier war Gelb, hier war Grün _deutsche EA [ Ensemble Aventure ]
01.12.2021, 22 Uhr | Vorstellung der CD in der Sendung "musica nova" @ Freies Radio Stuttgart (D, Radio) >>STREAM
le vide à perdre [ ensemble ascolta ]
Wie ein Stück Fett (Redux) [ ensemble BRuCH ]
Bellygoat Boom _UA [ WDR Sinfonieorchester, Leitung: Elena Schwarz ]
Sweep over me them dusty bristles [ Ensemble Inverspace ]
28.11.2021, 20 Uhr | Ensemblehaus, Freiburg im Breisgau (D) >>DETAILS
Die freye Lust (Passacaglia über ein Thema von Daft Punk) [ Ensemble Recherche ]
28.11.2021, 16 Uhr | Ensemblehaus (Familienkonzert), Freiburg im Breisgau (D) >>DETAILS
Die freye Lust (Passacaglia über ein Thema von Daft Punk) [ Ensemble Recherche ]
26.11.2021, 19 Uhr | SWR JetztMusik @ Kulturzentrum Zehntscheuer, Rottenburg am Neckar (D) >>DETAILS
Die freye Lust (Passacaglia über ein Thema von Daft Punk) [ Ensemble Recherche ]
10.11.2021, 20 Uhr | CD-Release @ Auditorium de la Cité Internationale des Arts, Paris (F) >>DETAILS
Wie ein Stück Fett (Redux) _frz. EA [ ensemble BRuCH ]
Sweep over me them dusty bristles _UA des Konzertfilms von Rikisaburo Sato [ Ensemble Inverspace, chor: Eddie Martinez/Wuppertal, vid: Rikisaburo Sato/Köln ]
04.11.2021, 20 Uhr | Kasseler Musiktage (D) >>DETAILS
Die freye Lust (Passacaglia über ein Thema von Daft Punk) _UA [ Ensemble Recherche ]
24.09.2021, 19:30 Uhr | Warschauer Herbst @ Konzertsaal der Fryderyk-Chopin-Universität für Musik, Warschau (PL) >>DETAILS
craving your kiss _UA [ European Workshop for Contemporary Music, Leitung: Rüdiger Bohn ]
Juli 2021 | Bremen (D)
the incomparable milk of wonder [ Kontrabassisten des Oldenburgischen Staatsorchesters ] *VERSCHOBEN
10.07.2021 | Oldenburg (D)
the incomparable milk of wonder _UA [ Kontrabassisten des Oldenburgischen Staatsorchesters ] *VERSCHOBEN
30.04.2020 | Philharmonie de Paris (F)
Ce n'est qu'en nageant nu [ Hugue Leclère, pn ] *AUFNAHME/VERSCHOBEN
29.04.2020, 19 Uhr | Auditorium Marcel Landowski @ CRR de Paris, Paris (F)
Ce n'est qu'en nageant nu _UA [ Hugue Leclère, pn ] *VERSCHOBEN
13.04.2021, 20 Uhr | Elisabeth Schneider Stiftung, Freiburg im Breisgau (D) >>DETAILS
Hier war Blau, hier war Gelb, hier war Grün _deutsche EA [ Ensemble Aventure ] *VERSCHOBEN
19.03.2021, 20 Uhr | WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Klaus-von-Bismarck-Saal, Köln (D)
craving your kiss _UA [ European Workshop Ensemble, Leitung: Rüdiger Bohn ] *VERSCHOBEN

2020

10.12.2020 | Nuova Consonanza Festival, Rom (I) >>DETAILS
Wie ein Stück Fett (Redux) _ital. EA [ ensemble BRuCH ] *ABGESAGT
24.11.2020, 18:30 Uhr | Auditorium du Conservatoire régional du Grand Nancy, Nancy (F) >>DETAILS
Ce n'est qu'en nageant nu [ Hugue Leclère, pn ] *VERSCHOBEN
20.11.2020, 18:30 Uhr | Amphithéâtre @ Philharmonie de Paris/Cité de la Musique, Paris (F) >>DETAILS
Ce n'est qu'en nageant nu _UA [ Hugue Leclère, pn ] *ABGESAGT
08.11.2020, 15 Uhr | Donnersberghalle @ Festival Rockenhausen (D) >>DETAILS
Wie ein Stück Fett (Redux) [ ensemble BRuCH ] *OHNE PUBLIKUM UND SPÄTER ONLINE GESENDET
13.10.2020, 20 Uhr | Alte Feuerwache, Köln (D) >>DETAILS / >>obligatorische Anmeldung
Sweep over me them dusty bristles _UA der überarbeiteten, choreographierten Version [ Ensemble Inverspace, chor: Eddie Martinez/Wuppertal ]
12.10.2020, 20:04 Uhr | WDR 3 Konzert, Aufnahme des Konzerts vom 01.11.2019 @Festival NOW!, Museum Folkwang, Essen (Radio, D) >>LINK
LAL (First Draft) [ ensemble handwerk ]
11.06.2020, 20:04 Uhr | WDR 3 Konzert (Radio, D)
Neues Werk _Aufnahme der UA [ European Workshop Ensemble, Leitung: Rüdiger Bohn ] *VERSCHOBEN
07.06.2020 | Konzertsaal der Hochschule für Musik Trossingen (D) *VERSCHOBEN
rast (Siegburger Fassung) [ Posaunenensemble der HfM Trossingen ]
19.05.2020 | "Sounce/Silence/Space" @ Konzertsaal der Hochschule für Musik Trossingen (D) *VERSCHOBEN
rast (Siegburger Fassung) [ Posaunenensemble der HfM Trossingen ]
10.05.2020, 17 Uhr | Acht Brücken @ WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Klaus-von-Bismarck-Saal, Köln (D) *VERSCHOBEN
Neues Werk _UA [ European Workshop Ensemble, Leitung: Rüdiger Bohn ]
02.05.2020, 20:00 Uhr | International Ankara Music Festival, Ankara (TR) *VERSCHOBEN
LAL (First Draft) [ ensemble recherche ]
12.04.2020, 23:03 Uhr | homeoffice [1] @ WDR 3 (Radio, D)
LAL (First Draft) [ ensemble handwerk ]
09.04.2020, 20 Uhr | Ahmed Adnan Sanat Merkezi, Izmir (TR) >>DETAILS *VERSCHOBEN
LAL (First Draft) _türkische EA [ ensemble hand werk ]
25.02.2020, 20:00 Uhr | Abo3 @ Ensemblehaus Freiburg, Freiburg im Breisgau (D) >>DETAILS
LAL (First Draft) [ ensemble recherche ]

Alle Termine

Bio

Matthias Krüger wurde 1987 in Ulm geboren und wuchs in Brüssel und Trier auf. Er studierte Komposition sowie Romanistik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Universität zu Köln sowie als Gaststipendiat an der Sorbonne in Paris und der Columbia University in New York City. Zu seinen Kompositionslehrern zählen neben Johannes Schöllhorn auch Krzysztof Meyer und Fabien Lévy. Neben Teilnahmen an Festivals wie den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt, der impuls-Akademie Graz oder dem Komponistentreffen in Görlitz/Zgorzelec bezog er besondere künstlerische Anregungen durch Meisterkurse und persönliche Begegnungen mit Komponisten wie Hans Abrahamsen, Mark André, Georges Aperghis, Chaya Czernowin, Georg Friedrich Haas, José-María Sánchez-Verdú und Vladimir Tarnopolski sowie das Kompositionsseminar von Nils Vigeland an der New York University.

Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter Jugend komponiert, ERASMUS, DAAD sowie mit einem zweiten Preis beim Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerb 2013 in Berlin, dem Sonderpreis des 26. Siegburger Kompositionswettbewerbs 2014, dem Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium der Stadt Köln 2015, dem Kompositionspreis Prix Chevillion-Bonnaud des Internationalen Klavierwettbewerbs Orléans 2016 sowie zuletzt mit einem Stipendium der Akademie Musiktheater heute der Deutsche Bank-Stiftung (Frankfurt 2019-2021). Daneben war er 2018 für den Gaudeamus Award sowie mehrfach für den Förderpreis für junge Künstler NRW nominiert. Mit Unterstützung der Kunststiftung NRW verbrachte er den Herbst 2015 als Artist-in-Residence in Istanbul und reiste 2018 auf der Suche nach einem tieferen Verständnis von Kaupapa Māori, Kapa Haka und Taonga Puoro mit einem zweimonatigen Forschungsstipendium durch Aotearoa/Neuseeland. Zudem war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und mit Unterstützung des Beethoven-Hauses Bonn 2018 Artist-in-Residence in der Villa Wasmuth in Remagen. Von 2014 bis 2018 war er am Institut für Musikwissenschaft/Sound Studies der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn tätig, im Juli 2019 mit einem Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas (gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern). Den Sommer 2020 verbrachte er mit einer dreimonatigen Residency an der Cité Internationale des Arts in Paris.

Sein musikalisches Interesse dreht sich vornehmlich um das Spannungsfeld zwischen der abstrakten Magie von klanglichen Strukturen und der konkreten Konfrontation mit dem Körper, Sehnsüchten und Obsessionen; im Zentrum steht der Musiker als Mensch, der mit seinen Grenzen und Unsicherheiten konfrontiert ist und sich in ständiger, nicht zuletzt physischer Bewegung auf der Suche nach Identität und Erlösung daran abarbeitet. Dabei begleitet ihn stets die Frage, ob solch Abarbeitung überhaupt wünschenswert und zielführend sei und ob Musik wirklich immer schwitzen muss.

Seine Musik wurde gespielt in Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Kanada, den USA, China und Japan u.a. bei Festivals wie dem ECLAT-Festival Stuttgart, den Donaueschinger Musiktagen, Gaudeamus Muziekweek, Acht Brücken – Musik für Köln, Festival de Royaumont, Shanghai New Music Week, der Northwestern University New Music Conference – NUNC! in Chicago oder dem Mallorca Saxophone Festival und erhielt Aufträge u.a. vom WDR (Musik der Zeit), von Westfalen Classics 2017, der NewTalents Biennale Cologne 2014 sowie den Festivals Romanischer Sommer Köln und Young Euro Classic Berlin 2013. Jeweils ein Solostück widmete er dem Saxophonisten Xavier Larsson Paez, der Pianistin Claudia Chan und dem Akkordeonisten Krisztián Palágyi.

Seine Kompositionen wurden des weiteren aufgeführt von Ensembles wie dem WDR Sinfonieorchester, dem Ensemble Recherche (Freiburg), dem Ensemble ascolta (Stuttgart), dem Ensemble Inverspace (Basel), dem Ma'alot Bläserquintett, den Ensembles hand werk, mam.manufaktur für aktuelle musik, BRuCH und dem Fukio Ensemble (alle Köln), sowie dem Ensemble der Internationalen Ensemble Modern Akademie (Frankfurt), Slagwerk Den Haag, Ensemble Oerknal (Den Haag), dem PluralEnsemble (Madrid) sowie Meitar Ensemble (Tel Aviv) und Solisten wie Werner Dickel, Neus Estarellas Calderón, Patrick Stadler oder Imri Talgam, und erklangen an Spielorten wie dem Konzerthaus Berlin, WDR Funkhaus Köln, dem Palau de la Música Catalana in Barcelona oder Carnegie Hall New York.
Hinzu kommen zahlreiche Rundfunksendungen im Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur, HR 2, SWR 2, WDR 3 sowie KölnCampus. Im Januar 2017 erschien seine Komposition LAL (First Draft) auf dem vom Ensemble hand werk eingespielten Album "Kurzwelle". Im Oktober 2021 wird eine Portrait-CD im Rahmen der Reihe "Edition Zeitgenössische Musik" beim Label WERGO erscheinen.

Matthias Krüger lebt und arbeitet als Komponist in Köln.

Works

2021
  • Neues Werk. Für zwei Tänzer:innen, Elektromechanik und Fixed Media.
    Kompositionsauftrag des Kulturbüros Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv. Uraufführung in Tel Aviv (ISR) in der Spielzeit 2021/22.
  • Neues Werk. Für hybrides Kammerensemble mit elektro-mechanischer Live-Elektronik. (6 Spieler)
    Kompositionsauftrag des Ensemble Recherche, finanziert durch die Ernst-von-Siemens-Musikstiftung. Uraufführung im Herbst 2021.
2020
  • the incomparable milk of wonder. Für Kontrabassensemble. (20')
    Kompositionsauftrag des Oldenburgischen Staatstheaters. Uraufführung durch die Kontrabassisten des Oldenburgischen Staatstheaters im Winter 2020/21.
  • sweep over me them dusty bristles(Überarbeitete Fassung von Komm her, Sternschnuppe [2018, rev. 2020]) (26')
    Eine musikalische Situation nach Texten und Musik von Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud, Lil Hardin Armstrong, Fats Waller, Parov Stelar, Daft Punk und anderen. Für fünf Spieler mit präparierter Flöte, zu präparierendem Saxophon, Synthesizer (+Klavier), Schlagzeug, analog-digitaler Live-Elektronik (mit Tonbandgerät) sowie Körper, Stimme und Gesicht.
    Uraufführung durch das Ensemble Inverspace am 13.10.2020 in der Alten Feuerwache, Köln. Choreographie: Eddie Martinez.
  • craving your kiss Für großes hybrides Ensemble (20 Spieler). (18')
    Kompositionsauftrag des Deutschen Musikrats und Acht Brücken - Musik für Köln. Uraufführung durch den European Workshop for Contemporary Music unter Leitung von Rüdiger Bohn am 21. März 2021 im WDR-Funkhaus (Klaus-von-Bismarck-Saal) in Köln.
2019
  • Ce n'est qu'en nageant nu. Für Klavier Solo. (4')
    Kompositionsauftrag von Hugues Leclère. Uraufführung durch denselben am 20. November 2020 in der Philharmonie de Paris/Cité de la Musique.
  • le vide à perdre. Überarbeitete Fassung (2016, rev. 2019). Für präparierte Trompete, präparierte Posaune, große Trommel, Drum Set, Synthesizer, E-Gitarre, E-Cello und Live-Elektronik. (19')
  • Bellygoat Boom. Für Orchester. (24')
    Kompositionsauftrag des Westdeutschen Rundfunks. Uraufführung durch das WDR Sinfonieorchester unter Leitung von Elena Schwarz am 05. Oktober 2019 im WDR-Funkhaus (Klaus-von-Bismarck-Saal) in Köln. auf YouTube
  • nun schauervoll einmalig blickt es mich an. Überarbeitete Fassung (2015/17/19). Für Viola und Akkordeon. (17')
2018
  • Dance of the Dream Men.Für Schlagzeugquartett.
    Auftrag der Gaudeamus Muziekweek. Uraufführung des ersten Teils durch Slagwerk Den Haag am 7. September 2018 in Utrecht.
    auf Soundcloud auf YouTube
  • Komm her, Sternschnuppe. Für präparierte Flöte, zu präparierendes Bariton-Saxophon, Synthesizer (+Klavier), Schlagzeug und analoge Live-Elektronik.
    Auftrag des Ensemble Inverspace. Uraufführung des "Jump Cuts" am 24.06.2018 in der WABE, Berlin.
2017
  • K.P. und sein Engel. Für Akkordeon.
    Auftrag von Krisztián Palágyi. Uraufführung am 30.01.2018 in der LABOR Projektgalerie Köln.
  • Patterns, patterns, oh, to break those chains. Für Bläserquintett. (20')
    Auftrag des Ma'alot Bläserquintetts. Uraufführung durch dasselbe am 28.05.2017 im Rittergut Störmede (Geseke) im Rahmen des Festivals WestfalenClassics.
    auf Soundcloud
2016
  • le vide à perdre. Für präparierte Trompete, präparierte Posaune, große Trommel, Drum Set, Synthesizer, E-Gitarre, E-Cello und Live-Elektronik. (20')
    Auftrag des Ensembles ascolta. Uraufführung durch dasselbe unter der Leitung von Nicolas Kok am 05.02.2017 im Theaterhaus Stuttgart im Rahmen des Festivals ECLAT.
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  • Wie ein Stück Fett (Redux). Für Sopran, Altflöte (+ Piccolo), präpariertes Violoncello und präpariertes Klavier. (16')
    Auftrag des Ensembles BRuCH. Uraufführung durch dasselbe am 06.10.2016 im Stadtgarten Köln im Rahmen der Konzertserie Tripclubbing.
    auf Soundcloud auf Soundcloud auf YouTube auf YouTube
  • Hier war Blau, hier war Gelb, hier war Grün. Für Flöte, Klarinette und Konzertflügel. (19')
    Auftrag des Meitar Ensembles. Uraufführung durch dasselbe am 14.07.2016 im Felicja Blumental Music Center Tel Aviv im Rahmen des Festivals Tzlil Meudcan.
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2015
  • LAL (First Draft). Für Flöte, Bassklarinette, Tulum (türkischer Dudelsack), Schlagzeug, Amateur-Akkordeon, Geige und mikrotonale Melodicas (sechs Spieler). (9')
    Auftrag on ON.Neue Musik Köln. Uraufführung durch das Ensemble hand werk am 18.01.2016 im Studio des Ensembles Musikfabrik/Köln.
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  • renk. Für Konzertflügel. (10')
    Auftrag der Pianistin Claudia Chan. Uraufführung am 15.01.2016 im Loft Köln.
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  • Wie ein Stück Fett. Für Stimme und präpariertes Klavier. (5')
  • nun schauervoll einmalig blickt es mich an. Für Viola und Akkordeon. (17')
    Teil-Uraufführung am 20.06.2015 im Salone di Palazzo Ricci in Montepulciano (Italien) durch Marina Eichberg (va) und Krisztián Palágyi (acc); Gesamt-UA am 28.10.2015 in der Kunststation St. Peter Köln durch Werner Dickel (va) und Krisztián Palágyi (acc).
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2014
  • rast (Siegburger Fassung). Revidierte Fassung für 8 (präparierte) Posaunen und Museumsinterieur. (16')
    Uraufführung am 18.11.2014 im Siegburger Stadtmuseum durch das Posaunenensemble der HfMT Köln im Rahmen des Preisträgerkonzerts des Siegburger Kompositionswettbewerbes 2014.
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  • WIMP. Für präparierte Solo-Doppeltrichtertrompete mit Alphorn und 6 Spieler. (21')
    Auftrag der New Talents Biennale Cologne 2014. Uraufführung durch das Ensemble mam.manufaktur für aktuelle musik (Paul Hübner, tr) unter der Leitung von Susanne Blumenthal am 23.05.2014 in der Kunststation St. Peter Köln.
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  • fuckin' A! Für Alt-Saxophon. (11')
    Auftrag des Saxophonisten Xavier Larsson. Uraufführung am 23.06.2014 in der HfMT Köln.
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2013
  • wisp. Für Donnerblech und Jazz-Besen. (11')
    Auftrag von YoungEuroClassics für die Schlagzeugerin Se-Mi Hwang. Uraufführung durch dieselbe am 28.07.2013 im Werner-Otto-Saal des Konzerthaus Berlin.
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  • rast. Für 7 präparierte Posaunen und Kirchenraum. (12')
    Auftrag von Romanischer Sommer Köln. Uraufführung durch das Posaunenensemble der HfMT Köln am 07.07.2013 St. Pantaleon Köln.)
  • torque. Für 14 Instrumente. (24')
    Uraufführung durch das Ensemble Sinfonietta (HfM Trossingen) unter der Leitung von Sven Thomas Kiebler am 18.10.2013 in der Erich-Kästner-Halle Donaueschingen im Rahmen der Donaueschinger Musiktage.
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2012
  • the machinery I have made. Für Bassklarinette, Violoncello, Konzertflügel und ein Agens der anderen Art. (15')
    Uraufführung durch das Ensemble der Internationalen Ensemble Modern Akademie unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni am 19.01.2013 im Joseph-Joachim-Saal der Universität der Künste Berlin im Rahmen der Preisverleihung des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerbs 2013.
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  • Festinger's Færce. Für Baritonsaxophon und Live-Elektronik. (11')
    Uraufführung durch Philippe Bouveret (Klangregie: Matthias Krüger/Hans Tutschku) am 23.03.2012 im Miller Theatre New York im Rahmen des Festivals Ghost in the Instrument der Columbia University.
2011
  • récital pour une femme seule. Für 4-Kanal-Zuspiel, Talkbox und Frau. (11')
    Uraufführung durch Marlene Zilias (Klangregie: Matthias Krüger/Marcel Schmidt) am 09.05.2011 im Alten Wartesaal Köln im Rahmen des Festivals Acht Brücken. Musik für Köln. Elektronische Klänge realisiert im ehemaligen Elektronischen Studio des WDR in Zusammenarbeit mit Volker Müller.
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2010/2011
  • à portée de souffle. Für Saxophonquartett. (16')
    Uraufführung durch das Fukio Ensemble am 26.03.2013 im Auditori del Conservatori de les Illes Baleras, Palma de Mallorca (E) im Rahmen des 5. Mallorca Saxophone Festivals.
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2010
  • conTemp[s]lations. Für Orgel mit manueller Registertraktur. (16')
    Uraufführung durch Nikolai Bogdanovskiy am 25.05.2010 in der Tyska Kirkan Stockholm im Rahmen des Festivals Ljudoljud.
    auf Soundcloud
2009
  • Tiraillements. Für 8 Instrumente. (9')
    Uraufführung durch ein Studentenensemble unter der Leitung des Komponisten am 11.07.2011 im Konzertsaal der HfMT Köln.
  • Voûte déborde le gaz. Für Klavier Solo. (9')
    (Uraufführung durch Nuno Pereira am 24.11.2010 im Kammermusiksaal der HfMT Köln.)
  • εx•isto•ire. Für Orchester. (14')
    Uraufführung durch ein Studentenorchester unter der Leitung von Thomas Jung am 03.02.2010 im Konzertsaal der HfMT Köln.
2008
  • Le Dormeur du Val. Lied für Sopran, Violoncello und Klavier, nach einem Sonett von Arthur Rimbaud. (9')
    Uraufführung durch Manon Blanc-Delsalle (sop), Dorukhan Doruk (vc) und den Komponisten (pn) am 24.11.2010 im Kammermusiksaal der HfMT Köln.
2007
  • 4 Epigramme. Für Klavier Solo. (7')
    Uraufführung durch den Komponisten am 07.01.2008 im Kammermusiksaal der HfMT Köln.

Presse

zur Nominierung für den Gaudeamus-Awards 2018

„Matthias Krüger ist ein entschiedener Waghals. Extrem fantasievoll und neugierig. Er scheut sich nicht, den Weg mit einer Idee zu beschreiten, die "vielleicht oder vielleicht auch nicht funktionieren" könnte. Diese Entdeckungsfreude ist überzeugend und zieht den Zuhörer in ihren Bann.“ (Jury: Mayke Nas, Nicole Lizée und Richard Ayres, September 2018)

über Patterns, patterns, oh, to break those chains (2017)

„Die enorme physische Energie des Quintetts von Matthias Krüger mit seinen insistierenden Tonhöhen, Lautstärken, Wiederholungen und hochtourigen Spannungsverläufen forderte auch seine Zuhörer heraus. Gewohnheiten können also nicht nur das Leben überschaubar und bequem machen, sondern auch der Vorhof zur Hölle sein.“ (Sylvia Systermans im Deutschlandfunk, 28.05.2017)

über le vide à perdre (2016)

„...mindestens so freakig wie Matthias Krügers Rausschmeißer „Le vide à perdre“ für Elektronik, Rundumsound, präparierte Bläser und viel Perkussion: „Grand Wazoo“ im 21. Jahrhundert, hart an der Schmerzgrenze, hochlebendig. Fast fiebrigen Auges und sichtlich glücklich, seine Komposition tatsächlich so hören zu können (hingebungsvoll: Ensemble ascolta unter Nicholas Kok), wie er sie sich mal ausgemalt hatte, zog Krüger am Mischpult die Regler bis zum Anschlag auf. Eclat ist ein Festival, das von solchen Szenen lebt und zehrt. Es ermöglicht die Nähe zwischen Künstlern und Beobachtern. Gräben gibt es nicht.“ (Mirko Weber in der Stuttgarter Zeitung, 06.02.2017)

„...wie ein Klangmassaker: ein schrilles, verzerrtes Elektro-Inferno." (Otto Paul Burkhard in der Südwest Presse, 07.02.2017)

über Wie ein Stück Fett (Redux) (2015/16)

„...ein mitunter fast paradoxes Hörerlebnis. Ein neuer Klangraum öffnet sich, sehr überraschend, und wird sogleich in das zunehmend obsessive Klanggeschehen hineingezogen. Dasselbe geschieht im Vokalpart, der auch Obertongesang vorsieht. [...] Indessen tragen Krügers musikalische Aktionen nicht ihren Sinn in sich selbst, sondern dem musikalischen Geschehen eignet eine bis zur äußersten Panik gesteigerte Zwanghaftigkeit. Sie ist unmittelbar vom Text inspiriert, dem Eröffnungskapitel aus Gustav Meyrinks 1913 veröffentlichtem Roman Der Golem, einem Klassiker der fantastischen Literatur.“ (Ingo Dorfmüller im Deutschlandfunk, 22.07.2017)

über renk (2015)

„So eröffnete das Rezital mit Matthias Krügers renk, einem Werk, das fast mehr eine visuelle als eine klangliche Performance ist, derart wird der Körper des Pianisten – in diesem Fall Claudia Chan – auf ungewöhnliche Weise einbezogen: die Fingernägel, die flache Hand, Handgelenk und Unterarm werden auf oder sogar unter der Tastatur und selbst auf dem Gehäuse des Instruments eingesetzt, ohne dass die Tasten überhaupt jedesmal heruntergedrückt würden. Der Effekt ist spektakulär und lädt dazu ein, das Klavier als Instrument in all seinen Komponenten zu betrachten, jenseits der traditionellen Klaviatur.“ (Isabelle Stibbe in La Terrasse, 22.03.2017, Übersetzung: M.K.)

über LAL (First Draft) (2015)

„[...] Die Idee zu dieser Komposition kam Matthias Krüger in Istanbul. Dort hatte er Straßenmusiker beobachtet und sich von den fremdartigen Klängen und dem ständigen Wechsel von einem Musiker zum anderen inspirieren lassen. Dementsprechend wechseln in seiner Musik die Klangfelder. Krüger beginnt mit einem impulsiven Schlagzeugsolo. Es folgt eine Passage, bei der die Flöte dominiert. Exotischen Charakter gewinnt die Musik durch mikrotonale Schwankungen, wie sie in orientalischer Musik vorkommen, und durch den Einsatz des Tulums, einer türkischen Form des Dudelsacks. Krüger fordert damit das Klanggespür der Musiker heraus. Feinsinnig erfassen die Instrumentalisten die fragilen mikrotonalen Schwankungen. Mit leichter Hand intonieren sie die filigranen Auszierungen der melodischen Motive. Und sie spielen Krügers Komposition mit einer improvisatorischen Note, die das Stück sehr lebendig wirken lässt.“ (Hanno Ehrler im Deutschlandfunk, 31.07.2017)

„...orientalische Klangteppiche mit anarchistisch-theatralischem Gestus.“ (Bastian Tebarth in der StadtRevue, 07/2017)

aus der Laudatio für das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium der Stadt Köln 2015

„[...] Matthias Krüger geht oft von radikal reduzierten Dispositionen aus, um sie auf konsequent fantasievolle Weise formal einzulösen. Als reine Musik erscheint dies oft in eher sprödem, einfachem Gewand. Im Prozess allerdings erzeugt die ständige, variierend wiederholende Weise des Fortschreitens, meist in schrittweisen Etappen, einen hochgradigen Spannungsprozess. In jedem seiner Werke konzentriert Krüger sich auf ein unbekanntes Gebiet der Klangerzeugung und besticht dabei durch seine präzisen Untersuchungen der Materialien. Inspiration und Analyse gehen bei ihm eine fruchtbare Verbindung ein. [...] Auch Krügers Konzertstück WIMP [...] ist ein gutes Beispiel dafür, wie innerhalb formal konsequenter Weiterentwicklung eines zunächst reduzierten Klangmaterials das Instrument des Raumes, hier also der Kirchenraum, zum primär tragenden Klangkörper wird. Von außen besehen könnte man sagen, die Verwendung von Kinderinstrumenten, seltsamen Gegenständen des Alltags, zusammen mit einer Doppeltrichtertrompete und einem Alphorn ziele auf theatralen Effekt. Etwa wenn die MusikerInnen Plastikschläuche chorisch über den Köpfen schwingen oder andere eigentümliche Choreographien komponiert sind. Hervorstechend ist hierbei aber die Tatsache, dass es da nicht um vordergründiges, letztlich obsoletes Vorzeigen alltags-exotischer Instrumente geht, sondern um Klang, der eben nur in dieser Weise erzeugt werden kann. Die Musik ist das Ganze, wird zu einer Erscheinung des Werks im Raum, ihrer schichtweisen Ausfaltung in einer Art periodisch dynamischem Prozess. [...] Seine Kompositionen sind gewagt. Er greift nirgends auf Floskeln zurück und präsentiert seine Untersuchungen entschlackt, sozusagen nackt. Dazu nimmt er sich Zeit und Raum und der Hörer spürt, dass das, was er hört, notwendig ist. So tritt auch die Notwendigkeit kompositorischen Denkens an sich zu Tage. [...]" (Carola Bauckholt, Barbara Maurer, Lisa Streich, Manos Tsangaris, Oktober 2015 – für den vollständigen Text, hier klicken)

über nun schauervoll einmalig blickt es mich an (2015)

„Krüger nutzte für sein 2015 komponiertes Duo „nun schauervoll einmalig blickt es mich an“ für Viola und Akkordeon eine Arpeggiofigur der berühmten Chaconne aus Johann Sebastian Bachs d-Moll-Partita für Violine solo. Neben der Tonart bezog er sich dabei auch auf die Performativität und motorische Art der Bogenbewegung, die beim Greifen in hoher Lage auf der einen Saite durch Alternieren mit den Nachbarsaiten extrem weite und rasche Lagenwechsel ermöglicht, so dass eine imaginäre Zweistimmigkeit resultiert. Zu Anfang stehen schnell repetierte Wechsel zwischen dritter, zweiter und erster Saite. Modifiziert wird das Arpeggiomodell durch dynamische Veränderungen sowie Verlagerungen der Anstrichstelle auf den Steg und zurück zur Ordinario-Position. Hinzu kommen bald auch rhythmische Abwandlungen infolge von Auf- und Abstrichwechseln sowie metrische Irregularitäten durch Verlängerung des Arpeggiomodells um zwei Töne […]. Bei aller Dominanz und Kontinuität des Wiederholungsprinzips birgt das Stück auf diese Weise bereits von Anfang an einen Keim zur Mutation in sich, der schließlich während einer Viertelstunde sämtliche Parameter erfasst und zu großer Varianz und Virtuosität führt.“ (Rainer Nonnenmann in MUSIKTEXTE 159, November 2018, S. 75-82)

über WIMP (2014)

„In der Kunststation St. Peter zauberte[...] Matthias Krüger zarte Tongespinste. Beeindruckend damit kontrastierte ein wildes Alphorn-Solo, dröhnend und kreischend wie Schiffshorn und Free-Jazz-Trompete zugleich. Hier ließ sich hören: Der Zeiger der Musikgeschichte tickt weiter.“ (Rainer Nonnenmann im Kölner Stadt-Anzeiger, 26.05.2014)

über fuckin' A (2014)

"In Matthias Krügers fuckin’ A! fauchte Saxofonist Xavier Larsson Paez die titelgebenden Silben immer wieder hochenergetisch ins Instrument, so dass man schließlich die Phonemfolge auch bei rein instrumentalen Geräuschen, Tönen und Slaps zu verstehen meinte." (Rainer Nonnenmann in der Neuen Zeitschrift für Musik 1/2019, S. 65)

über torque (2013)

„[...] Kammermusikalische Neuerfahrungen wurden vermittelt. "Torque", in diesem Jahr aus der Feder von Matthias Krüger entstanden, wurde zum Klang- und Geräuscherlebnis der Extraklasse. Der Titel schien der Welt der Technik entlehnt und bot Klänge aus der Arbeitswelt, die sich nach seidenweichem Reiben der Paukenmembrane über ein interessantes Kurzmotiv des Kontrabasses entwickelte. "Geschwungene Bogenklänge" waren von den Streichern zu vernehmen, Resonanzkörper wurden bedient, Scordatur wurde eingesetzt, die menschliche Stimme flocht sich mit "Tsss" ein. Neue Klangformen gab es mit Mundstück-Pfeifen, Schnarren, Schlagen auf geöffnetes Fagott, Streichen unterhalb des Steges und "col legno" oder auseinander genommener Flöte. Selbst das Umblättern der Notenblätter wurde zum musikalisch-rhythmischen, taktgebenden Element. [...]“ (Schwarzwälder-Bote, 06.11.2013)

 

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